SPD Fraktion im Ortsrat Kaltenweide

Mitglieder im 
Ortsrat Kaltenweide 
bestehend aus:

  • 4 Sitze   SPD
  • 4 Sitze   CDU
  • 1 Sitz     Bündnis 90/Die Grünen
  • 1 Sitz     BBL (Bündnis unabhängiger Bürger Langenhagen)
  • 1 Sitz     WAL (Wählergemeinschaft als Alternative für Langenhagen)

Termine

Nächste Ortsratssitzung 
07.09.2021, 19 Uhr

Aktuelles

50 Jahre SPD Langenhagen
Günther Rümper ein Sozialdemokrat aus voller Überzeugung

Die SPD-Abteilung Kaltenweide konnte in ihrer ersten Präsenzsitzung nach dem Lockdown den 83-Jährigen Günther Rümper für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD mit Ehrenurkunde und goldener Ehrennadel würdigen.  

Rümper war immer ein Aktivposten der SPD in Langenhagen und hat sich stets nicht nur in der eigenen Partei engagiert sondern auch immer die Belange aller Bürgerinnen und Bürger Langenhagens im Blick gehabt.

Dem Ortsrat Kaltenweide gehörte Günther Rümper von 1976 bis 1996 an, die letzten 5 Jahre war er Sprecher der Fraktion, seinerzeit bestehend aus SPD und FDP.


Als Vorstandsmitglied der SPD-Abteilung hat er Veranstaltungen geplant und durchgeführt, die auch noch heute zum Bestandteil des Jahreskalenders der SPD gehören. Allen voran ist hier das „Drachenfest“ zu nennen, dass Günther Rümper 1985 ins Leben gerufen hat und das bedauerlicherweise witterungsbedingt und aufgrund der Pandemie in den letzten Jahren ausfallen musste. Die Planungen für dieses Jahr wurden jedoch bereits wieder aufgenommen.

In den Jahren 1981 bis 1991 hat sich Günther Rümper als Mitglied des Rates der Stadt Langenhagen insbesondere für die Themen Jugend und Sport, Stadtplanung und den Bereich Soziales eingesetzt.

Sein besonderes soziales Engagement stellte er auch in den Dienst des SoVD (Sozialverband Deutschland) dessen Leiter er in der Ortsgruppe Krähenwinkel/Kaltenweide über einen Zeitraum von 37 Jahren war. Hier übernahm er 1988 den Vorsitz und wurde auch Vorstandsmitglied des Kreisverbandes Hannnover-Nord. Durch die Präsentation sozialpolitischer und aktueller Themen wie Patientenverfügung, Sozialversicherung und Wohnen im Alter und vieler weiterer Themen und die Gewährung von vielschichtigen Hilfestellungen für ratsuchende Mitglieder hat der SoVD unter Günther Rümpers Leitung Beeindruckendes geleistet.

1982 gehörte Günther Rümper zu den Gründungsmitgliedern des AWO-Ortsverbandes Kaltenweide.

Günther Rümper blickt nicht nur auf 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD sondern auch auf eine Vielzahl von Ehrenämtern zurück, in denen er sich sein Leben lang engagiert hat. Das Parteijubiläum ist daher ein guter Anlass, Günther Rümper für seine aufopferungsvolle ehrenamtliche Arbeit für die Belange der Bürgerinnen und Bürger in Langenhagen in den vergangen Jahrzehnten zu danken.

Die Vorsitzende der SPD-Abteilung Claudia Bergmann und ihre Stellvertreterin Tatjana Becker bei der Ehrung von Günther Rümper

Günther erzählt aus seinem Leben

Unterschied ISEK und Bebauungsplan

Der Rat der Stadt Langenhagen hat bereits um 2007 den Beschluss gefasst, ein Konzept für die zukünftige Entwicklung der Stadt erstellen zu lassen. So entstand zunächst das ISEK (integriertes Stadtentwicklungskonzept) 2025 und –wieder aufgrund eines Ratsbeschlusses- die Fortschreibung zum ISEK 2035.

In einem sehr offenen Prozess konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche zur weiteren Stadtentwicklung einbringen. Sowohl im ISEK 2025 als auch in der Fortschreibung zum ISEK 2030 entschied sich die Mehrzahl der sich beteiligenden Einwohnerinnen und Einwohner, dass sich die Stadt moderat für eine weitere Wohnbebauung öffnen soll und wo Gewerbe- oder Landschaftsbereiche identifiziert werden können.

Die Zahl der zu schaffenden Wohneinheiten orientierte sich an Erhebungen des Bundes, des Landes, der Region, der Wohnungswirtschaft sozial orientierter Stiftungen, Verbänden, Förderbanken usw..

Sie alle kamen zu dem Ergebnis, dass insbesondere bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden muss, um eine ausreichende Versorgung zu erreichen und insbesondere den Mietpreisanstieg zu stoppen oder zu verlangsamen.

Jeder hat ein Recht auf angemessenen Wohnraum und niemand sollte aufgrund der Kosten dafür in Armut verfallen.

Für Kaltenweide bedeutet das, dass zukünftig Entwicklungsmöglichkeiten für den Wohnungsbau gesehen werden in den Bereichen

- am Rand der Siedlung Twenge
- Nördlich des Bissendorfer Weges
- Auf der Großen Wiese zwischen Bissendorfer Weg und IKEP
- Auf dem NP-Gelände
- Am Ende der Lindenstraße zwischen Bebauung und Autobahn
- Sowie nordöstl. des Neubaugebiets Weiherfeld entlang der Altenhorster Str.

Selbstverständlich wurden Wohnbaupotentiale auch in allen anderen Ortsteilen identifiziert.

Nicht alle dieser Flächen sind tatsächlich bis 2035 entwicklungsfähig, denn sie sind nicht im Eigentum der Stadt.

Für einen Bereich (nördl. Bissendorfer Weg) hat es bereits eine B-Planänderung gegeben, so dass dort Bebauung bald umgesetzt wird.

Besonders im Fokus, weil im Besitz der Stadt stehend sind hiervon die Fläche nordöstl. Weiherfeld und das NP-Grundstück.

Mit dem ISEK selbst ist keine Detailverpflichtung verbunden. Die Werte und Angaben zu WE (Wohneinheiten) sind gewählt aus einer Einschätzung der Bebaubarkeit, der Integrierbarkeit in die örtlichen Gegebenheiten, städtebauliche Aspekte und unter Berücksichtigung der Infrastruktur.

Für das NP-Grundstück hat der Gutachter eine Bebaubarkeit mit 24 Wohneinheiten analysiert.

Der Begriff Wohneinheit sagt nichts über die Größe von Gebäuden oder die Anzahl der dort Wohnenden aus, denn 24 WE (1-Zimmerwohnung mit je 30qm) brächten 792 qm Wohnfläche für 24 Bewohnende mit sich. 24 WE (3-Zimmerwohnung mit je 80qm) schon 1920qm Wohnfläche mit 48 bis 72 dort Wohnenden.

Die Größe und Ausrichtung von Gebäuden ist ausschließlich in einem Bebauungsplan festzulegen.

Das ISEK wirkt also nur wie eine Art Leitplanke für die Stadt auf dem Weg zur Verfolgung der mit den Bürgerinnen und Bürgern vereinbarten Ziele.

Selbstverständlich wünscht sich die SPD Kaltenweide auf der Fläche des ehem. NP-Marktes kein Mietshaus, wie es als abschreckendes Beispiel in den sozialen Medien zu sehen war.

Wir wünschen uns im Einklang mit den Bürgerinnen und Bürgern dort eine Mischung von Gewerbe, öffentlicher Nutzung und Wohnen.